Geschichte vom Ortsverein Stadel-Grundhof

Der Ortsverein Stadel-Grundhof umfasst das Gebiet von Stadel-Grundhof-Ruchegg-Mörsburg-Gussli.

Der Ortsverein setzt sich für den Erhalt des Dorfbilds ein. Bauland soll begrenzt bleiben,Umnutzung und Ausbau bestehender Gebäude sollen nur in Massen gestattet werden. Nach dem Wegfall derVereine (z.B. Männerchor/Theatergruppe) wird das kulturelle Engagement vergrössert (Maibummel, Sportanlässeetc.).

Er leitet die Wünsche der Dorfbevölkerung an die städtischen Behörden weiter, wie zum Beispiel dieAnbringung einer Strassenbeleuchtung, Verbesserung der Strassen etc.

Jahr
Ereignis
1932
Gründungsjahr.
Die ersten Jahre befasst sich der Ortsverein vor allem mit dem Unterhalt der Abfalldeponie sowie der Entwässerung der Bäche (Ober- und Unterdorf) und beseitigt Schäden die durch Bergwasserdruck entstehen.
1960
Schliessung Konsum.
1975
Güterzusammenlegung in Stadel für eine effizientere landwirtschaftliche Nutzung (grössere Parzellen) sowie besseres Verbindungsnetz der Flurwege (Naherholungsgebiet).
1976
Anfrage an die Bevölkerung für eine Südumfahrung von Stadel. Wird an der GV abgelehnt.
1977
Die Schule soll geschlossen werden. Der Ortsverein kämpft erfolgreich dagegen an.
1979
An der Generalversammlung fordert man eine öffentliche Verbindung mit dem Bus.
1981
Bau/Einweihung neue Post, Bibliothek, Treff für den Ortsverein und Schlachthüsli.
1984
Der Ortsverein organisiert und legt Hand an beim Umbau der Trotte, damit diese für Anlässe genutzt werden kann, wie zum Beispiel für die Bundesfeier.
1990
Schliessung Milchhütte. Umstellung auf Hofabfuhr.
1992
Eingabe einer kindergerechten Spielplatz-Einrichtung beim Schulhaus/Kindergarten, welche umgesetzt wird.
1994
Die Post Stadel wird aufgehoben. Auch die Bibliothek und das Schlachthüsli werden aufgehoben.
2001
Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel wird gefordert.
2003
Ein Antrag zum Einrichten von Tempo 30 Zonen in Stadel wird an der Mitgliederversammlung gestellt. Nach Abklärungen und Tempomessungen kommt keine Umsetzung zu Stande.
2005
Neuer Spielplatz beim Schulhaus wird angelegt. Leider ist der Pingpong-Tisch gestrichen worden. Anfrage, ob ein neuer kommt. Leider nicht möglich.
2006
Wir setzen uns gegen das Abschalten der Dorfbeleuchtung am Abend ein.
2007
Schliessung des Kindergarten. Wie setzen uns für die Wiedereröffnung ein.
Wir feiern mit einem grossen Fest das 75jährige Jubiläum.
2008
Abklärung betreffend Parkplätzen P+R beim Bahnhof Reutlingen. Leider aufgrund der Zonen und Strassenbreite nicht möglich.
2009
Streichen des Treffs sowie Anbringen diverser Bilder.
Wir setzen uns ein für eine Anbindung ans öffentliche Verkehrsnetz ein.
Wir setzen uns für einen grösseren Veloständer beim Bahnhof Reutlingen ein.
Ein tolles Logo wird für den Ortsverein entworfen sowie eine Website erstellt.
2010
Der Kindergarten wird wieder geöffnet.
Wir setzen uns für mehr Verkehrssicherheit (Dorf Ein- und Ausgang – Verengung, Verbesserung für Fahrradfahrer, Zebrastreifen sichtbarer machen, Verlegung der Ortstafeln, bei Endung Veloweg nach Grundhof weiterführen der gelben Linien). Die Anliegen werden beim Tiefbauamt aufgenommen.
Der Gemeinderat beschliesst, dass wir einen Bus bekommen.
2011
Wir sanieren und verschönern die Trotte.
Wir setzen uns für eine Bank bei der Unterführung nach Oberwinterthur ein. Vielen Dank an Markus Fischer für das Bänkli.
2012
Bau des neuen und vergrösserten Veloständers am Bahnhof Reutlingen.
Bau einer Verengung beim Zebrastreifen.
Die Stadt hätte bis 2012 ein Angebotskonzept für den Bus erstellen sollen.
2014
Wir setzen uns dafür ein, dass der komplette Schulweg Stadel – Reutlingen asphaltiert wird. Respektive das Teilstück beim Gemeinschaftsstall zum Fahrradweg umgestaltet wird. Die Stadt erteilt uns jedoch aus verschiedenen Gründen eine Absage.
Die Stadt hat den Auftrag für unseren Bus einfach nicht umgesetzt aufgrund von Sparmassnahmen. (Ein Rufbus koste Fr. 1700.-/Person/Jahr). Eigentlich ein politisches Unding.
2015
Wir setzen uns wieder für eine Tempo 30er Zone ein im Unter- und Oberdorf.
Wir fordern 2 neue Robidog-Standorte plus Säckli an einem dritten.
Wir setzen uns ein für den Erhalt des Zebrastreifens.
2016
Wir setzen uns weiter für eine Tempo 30er Zone im Unter- und Oberdorf ein. Das Amt für Stadtentwicklung befürwortet die Umsetzung. Mit der Realisierung können wir 2017 rechnen. Dann sollen auch die Anpassungen an die Durchfahrt durch den Grundhof vorgenommen werden.
Im Zuge der Bemühungen für eine Verkehrsberuhigung auf den Nebenstrassen, macht sich die Stadt für eine Geschwindigkeitsreduktion der Ortsdurchfahrt über die Wiesendanger Strasse stark. Die Umsetzung wird vom Kanton durchgeführt. Die kantonalen Gremien begutachten und bewilligen. Das AfS stellt wegen des Aufwands für die strassenbaulichen Massnahmen die Realisierung für 2024 in Aussicht.
Beim Schulhaus und der Grundhofstrasse sollen Speedies (Dialog-Display) aufgehängt werden. Dies als kurzfristige Massnahme zur Senisbilisierung der Autofahrer.
Von den zwei neue Robidog-Standorten plus Säckli konnte einer realisiert werden.

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